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Ein Interview mit Melanie Vogel zum Konzept „Humanismus 4.0“

Buchcover "Humanismus 4.0"

„Alles Lebendige sucht nach einer besseren Welt!“ Dieses Zitat von Karl Popper geht Ihrem Vorwort zu Ihrem neuen Buch „Humanismus 4.0“ voran. Darin setzen Sie sich mit der Frage auseinander: Wo bleibt der Mensch? Und zwar angesichts der aktuellen technologischen, ökologischen, sozialen und ökonomischen Entwicklungen des 21. Jahrhunderts. Wo bleibt der Mensch aus Ihrer Sicht heute? Also wo genau liegen die Probleme?

Die Problematik liegt meiner Meinung nach darin, dass wir in ein völliges Ungleichgewicht geraten sind. Uns fehlt sehr häufig unsere eigene innere Mitte, aber auch Wirtschaft, Politik und Gesellschaft befinden sich in einer Schieflage. Diese Schieflage bemerken wir beim Klima, bei der Zunahme (rechts-)radikaler Tendenzen, der rücksichtslosen Ausbeutung unserer Ressourcen, aber auch bei der Zunahme von Korruption und eklatanten Management-Fehlern. In meinem ersten Buch Futability habe ich schon die These aufgestellt, dass der Mensch nicht in der Lage ist, mit der derzeitigen Veränderungsdynamik umzugehen, weil die Veränderungsgeschwindigkeit einfach zu groß ist. Unser Verstand kommt nicht mit. Wir verlieren den Überblick über das große Ganze und dadurch werden unsere Handlungen immer fehleranfälliger. In meinem neuen Buch „Humanismus 4.0“ habe ich diese Erkenntnisse auf unsere Gesellschaftssysteme übertragen und nach Lösungen gesucht, wie wir uns aus diesem Ungleichgewicht befreien können. 

Ihre Lösung liegt im „Humansistischen Interdependenzsystem“. Können Sie beschreiben, was Sie damit meinen?

Ja. Zunächst einmal habe ich das Lebensumfeld des Menschen in sieben unterschiedliche Dimensionen eingeteilt: Wirtschaft & Arbeit, Umwelt & Soziales, Wissenschaft & Technologie, Politik & Recht, Ethik & Spiritualität und als letztes die Lebensdimension Gesundheit. Wenn wir uns die einzelnen Lebensbereiche anschauen, stellen wir sehr schnell fest, dass wir kaum noch in jeder Lebensdimension „zu Hause“ sind. Volkskrankheiten nehmen dramatisch zu, das heißt, bei sehr vielen Menschen ist die 7. Lebensdimension im Ungleichgewicht. Ethik & Spiritualität haben in unseren hochtechnologisierten Gesellschaften kaum noch einen Platz. Dadurch fehlt uns der Zugang zu unserem Selbst, aber auch zu wichtigen gesellschaftlichen Werten, die für ein Zusammengehörigkeitsgefühl sorgen. Aber auch die Bereiche Umwelt & Soziales kranken, wie wir momentan an den freitäglichen Demonstrationen sehr gut erkennen können. Insgesamt ist meine Beobachtung, dass diese Lebensdimensionen nicht nur im Ungleichgewicht sind, sondern dass wir uns als Mensch aus der Mitte dieser Lebensdimensionen abgekoppelt haben.

Diese Abkopplung war kein bewusster Prozess, sondern ist eine Folge der Entfremdung, die über viele Jahrhunderte schon andauert. Das Gefühl der Entfremdung äußert sich heute in Gefühlen wie Einsamkeit und Leere, die insbesondere in den westlichen Industriegesellschaften rapide zunehmen. Großbritannien hat beispielsweise schon ein „Ministerium für Einsamkeit“ eingerichtet, um auf diese Entwicklung zu reagieren. Aber auch die Überbetonung des rational-wissenschaftlichen Denkens, der Ökonomisierung von mittlerweile fast allen Lebensdimensionen hat dazu geführt, dass wir uns als Individuen immer mehr von unserer eigenen Mitte entfernen. Zusätzlich hat die zunehmende Technologisierung zu einer schleichenden Entmenschlichung geführt. Ernstzunehmende Studien weisen seit Jahren schon nach, dass durch die Zunahme der Automatisierung die Fähigkeit des Menschen nachlässt, neue Fertigkeiten zu erwerben. Der kognitive Preis, den wir für mehr Automatisierung zahlen, ist hoch und das hat Folgen.

Aus dieser Erkenntnis heraus war und ist für mich die Schlussfolgerung: Wenn wir als Gesellschaft und als Individuen genesen wollen, müssen wir wieder ins Zentrum unserer Lebensdimensionen rücken. Diese Lösung habe ich das „Humanistische Interdependenzsystem“ genannt. Humanistisch, weil dann der Mensch und nicht nur die wirtschaftlichen Interessen im Mittelpunkt aller Betrachtungen steht. Interdependent ist das System, weil alle Lebensbereiche voneinander abhängig sind. Für ein glückliches und erfülltes Leben, für eine gesunde Gesellschaft, benötigen wir alle Lebensdimensionen. Eine Lebensdimension hat zwar die Kraft, massive Probleme zu erzeugen, zur Lösung dieser Probleme brauchen wir aber das Zusammenwirken vieler, wenn nicht gar aller Lebensdimensionen.

Nehmen wir das aktuelle Beispiel „Klima“, das in die Lebensdimension „Umwelt & Soziales“ fällt. Hier herrscht ein massives Ungleichgewicht mit fatalen Auswirkungen auf den Menschen und sein Lebensumfeld. Innerhalb der Lebensdimension die Lösung zu suchen, würde nicht zum Erfolg führen, weil zusätzliche Anstrengungen mindestens in der Lebensdimension „Politik & Recht“ sowie in der Dimension „Wirtschaft & Arbeit“ notwendig sind. Was wir also brauchen, ist gewissermaßen ein Paradigmenwechsel in unserem Denken und Handeln: Anstatt in allen Lebensdimensionen konkurrierend gegeneinander zu arbeiten, sollten unsere gesamten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen und individuellen Anstrengungen dahin gehen, die Durchlässigkeit der Lebensdimensionen zu fördern. Die Haltung, die dahintersteht, heißt: Kooperation.

Sie plädieren in Ihrem Buch für eine kooperative Humangesellschaft. Ist Kooperation der neue Zeitgeist, mit dem wir unsere aktuellen Herausforderungen lösen können?

Aus meiner Sicht ja! Der „Homo coooperativus“, der kooperative Mensch, ist die Grundlage für den „Humanismus 4.0“. Warum 4.0? Weil wir insbesondere in Europa, der Wiege der Renaissance, drei grundlegende humanistische Strömungen erkennen können, die uns zum Humanismus 4.0 führen:

  • Humanismus 1.0 „uomo universalis“: In der Epoche der Renaissance stand der Mensch als schöpferisches Individuum im Mittelpunkt des Weltbildes. Dieser „Universalmensch“ wurde zum Idealbild menschlicher Schaffenskraft.
  • Humanismus 2.0 „animal rationale“: Im Zeitalter der Aufklärung wurde Wissen Macht. Das Idealbild des vernunftgesteuerten Menschen setzte sich durch.
  • Humanismus 3.0 „Homo oeconomicus“: Der nutzenorientierte Mensch beherrscht seit der Industrialisierung die Wirtschaftswelt.

Doch einen essenziellen Teil des Menschseins haben wir in all den Jahrhunderten völlig ausgeklammert: Unsere angeborene Fähigkeit zur Kooperation. Kooperation ist das Bemühen von Menschen, gelingende Beziehungen aufzubauen und zu gestalten, die das gesellschaftliche Zusammenleben und -wirken positiv beeinflussen. Zahlreiche Forschungsstudien beweisen seit Jahrzenten: Das grundlegende Naturgesetz der Menschen beruht auf Kooperation, nicht auf Wettkampf. Kooperative Menschen sind in der Lage, Wissens- und Lerngesellschaften zu gründen, denn sie verstehen, dass sich nur geteiltes Wissen vermehrt. In einem kooperativen Umfeld empfinden Menschen Spaß und Sinn an ihrer Arbeit, weil sie als Gemeinschaft am Erfolg des Unternehmens oder am Erfolg der Zukunft arbeiten. Kooperation kann nicht digitalisiert werden.
Daher ist für mich das visionäre Menschenbild des 21. Jahrhunderts der „Homo cooperativus“. Er definiert den Humanismus 4.0.

In Ihrem Buch gehen Sie auch darauf ein, was der Mensch nicht ist (siehe Hinweisbox). Was ist er vor allem nicht? Obwohl genau das häufig angenommen wird?

Ich bin fest davon überzeugt: Der Mensch ist nicht die Krone der Schöpfung, sondern wir sind das schwächste Glied in einer unendlich langen Reihe von Lebewesen, die den Planeten bevölkern. Anthropologen vermuten, dass der Siegeszug des Menschen vor allem auf seiner Fähigkeit zur Kooperation beruht. Nur durch die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt in Gruppen konnte sich der Mensch aus seiner feindlichen Umwelt heraus bewegen. Heute erleben wir Kooperation kaum noch – und wir agieren als menschliches Kollektiv auch nicht mehr kooperativ. Die Folgen sind fatal: auseinanderbrechende Gesellschaften, zerstörte Umwelt, weltweites Artensterben – all das ist die Folge einer großen Illusion, der wir erlegen sind. Unser wissenschaftlich-rationaler Verstand und unser Ego haben uns glauben lassen, dass wir Tieren und Pflanzen weit überlegen sind. Und so haben wir uns an die Spitze der Schöpfung gestellt und uns in den vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten entsprechend asozial und unkooperativ in Bezug auf Umwelt und Natur verhalten. Doch noch immer ist ein einzelnes Virus in der Lage, Menschen zu töten. Und langsam aber sicher dämmert uns: Wenn wir nicht zügig kooperativ mit Umwelt und Natur umgehen und als Menschheit einen neuen Kurs einschlagen, dann könnte es mit unseren Lebensräumen knapp werden.

Würden wir den Gedanken flächendeckend zulassen, dass der Mensch das schwächste Glied in der Kette der Lebewesen auf dem Planeten Erde ist, würden wir – dessen bin ich überzeugt – sehr schnell zu einer kooperativen Haltung kommen.

Momentan aber geht es doch kaum um Kooperation. Eher darum, wer der beste, größte, schnellste und so weiter ist. Wenn wir uns dann auch noch das Weltgeschehen anschauen, nehmen wir einen Rollback wahr. Es wurden beispielsweise Präsidenten gewählt, die offen frauenverachtend und nationalistisch geprägt sind. In Ihrem Konzept entwickelt sich der Mensch zum „Homo cooperativus“. Führt die aktuelle Entwicklung nicht eher zum Gegenteil, zum „Homo individualis“, der die Nation und das einzelne Individuum inklusive einer egoistischen Denke hervorhebt?

Ja, das schein in der Tat ein Widerspruch zu sein. Doch ich persönlich denke, die Präsidenten, von denen Sie sprechen, haben eine ganz wichtige Funktion. Sie halten uns einen Spiegel vor, denn auch sie sind letztendlich nur ein Produkt einer Gesellschaft, die solche Menschen mit dieser Haltung hervorbringen konnte. Und wir haben in Deutschland ja vergleichbare Akteure, die zum Glück noch nicht an der Regierungsspitze stehen, aber zumindest in den Bundestag gewählt werden konnten. Wenn wir diese Menschen als Spiegel unserer Gesellschaft und der damit zusammenhängenden toxischen Entwicklung betrachten, dann tut der Blick in den Spiegel sehr vielen – mich eingeschlossen – weh. Wir haben nun zwei Möglichkeiten: Den Blick zu senken und nie wieder in den Spiegel zu schauen – oder den Mut zu haben, dieses Spiegelbild zu analysieren und sich dann zunächst einmal selbst zu fragen: Was tue ich eigentlich jeden Tag, damit ich diese toxischen Mechanismen nicht verstärke, unterstütze oder toleriere? Und was können wir individuell aber auch als Gesellschaft tun, diesen Tendenzen die Stirn zu bieten, damit sie sich nicht wie ein Krebsgeschwür weiter durch die Gesellschaften der Welt pflügen.

Die Freitags-Demonstrationen der Schülerinnen und Schüler machen mir hier sehr große Hoffnung. Sie haben so klar erkannt, dass etwas schiefläuft und sie haben den Mut, sich dem zu stellen. Wir „Erwachsenen“ – vor allem die Erwachsenen in den entscheidenden Macht-Positionen, die in der Lebensdimension „Politik & Recht“ aber auch in der Lebensdimension „Wirtschaft & Arbeit“ für nachhaltige Kurswechsel sorgen könnten – sollten sich diese Botschaften und den Aufbruch der Zivilgesellschaft zu Herzen nehmen. Noch habe ich große Hoffnung, dass wir da Ruder herumreißen können – hin zu einem kooperativen Miteinander, das wir dringend brauchen, um die Probleme der Gegenwart und der Zukunft zu lösen.

Sie zählen in Ihrem Buch vier grundlegende Geisteshaltungen auf, die Menschen aus Ihrer Sicht praktizieren sollten, um kooperativ miteinander zu leben: Demut, Achtsamkeit, Würde und bedingungslose Gleichberechtigung. Sie schreiben auch, dass die Befolgung dieser Geisteshaltungen schwierig ist. Wie sollen erwachsene Menschen das lernen? Also Menschen, die Ihr Buch und die Tipps darin nicht kennen.

Grundsätzlich würde ich mich freuen, wenn Menschen mein Buch lesen, denn es zeigt konkrete Lösungen auf 😉. Aber in der Kürze kann ich folgende Tipps geben, wie eine Kooperative Geisteshaltung umgesetzt werden kann:

  • Demut erreichen wir, wenn wir den Gedanken bewusst zu Ende führen und uns zu Herzen nehmen, dass wir nicht die Krone der Schöpfung sind, sondern in einem sehr zerbrechlichen Abhängigkeitsverhältnis stehen mit Umwelt und Natur. In dem Moment, wo wir erkennen, dass wir die Natur zum Überleben brauchen, sollte sich bei den meisten Menschen eine veränderte Denk- und Gefühlslage einstellen.
  • Achtsamkeit ist die Folge gefühlter Demut. Wenn wir erkennen, dass wir nicht die Krone der Schöpfung sind und uns entsprechend kooperativer verhalten, um beispielsweise Umwelt und Natur zu schützen, gehen wir automatisch achtsamer mit Ressourcen um. Aber auch mit unserem Kauf- und Konsumverhalten.
  • Demut und Achtsamkeit bringen uns ein Gefühl von Würde zurück. Wenn wir erkennen, dass wir nicht der Nabel der Welt sind und unser Überleben heute und in Zukunft von ganz vielen Faktoren abhängt – unter anderem von der Genesung unserer Umwelt und dem menschlich-kooperativen Miteinander – dann müssten wir schon aus sehr hartherzigem Holz geschnitzt sein, wenn wir dann immer noch in gleicher Weise wie heute egozentrisch durch’ s Leben gehen. Ich erlebe momentan bei sehr vielen Menschen einen Geisteswandel, der zu mehr Eigenwürde führt – also zu einem bewussteren Umgang mit sich selbst und gleichzeitig aber auch zu der großen Frage, wie sehr wir eigentlich die Würde anderer Menschen und Lebewesen überhaupt achten. Sich selbst und anderen die Würde zurückzugeben führt zu einem hohen Maß an Selbstermächtigung und zu einem Zusammenführen der sieben Lebensdimensionen.
  • Die bedingungslose Gleichberechtigung ist sozusagen die Königsdisziplin. Sie können wir meines Erachtens auch nur erreichen, wenn wir die anderen drei Haltungen verinnerlicht haben. Haben wir das aber getan, wird unweigerlich etwas ganz Spannendes mit uns geschehen: Die Unterschiede, die uns vorher voneinander abgegrenzt und die wir oft bekämpft haben, verlieren ihre Bedeutung. Die Unterschiede bleiben – aber wir sind in der Lage, sie in einer Haltung des „sowohl- als-auch“ zu betrachten. Sowohl Menschen als auch Tiere und Pflanzen haben auf der Erde eine Daseinsberechtigung. Sowohl Männer als auch Frauen tragen zur Zukunftsgestaltung bei. Aus der bedingungslosen Gleichberechtigung entsteht eine hochgradig kooperative Haltung, die unsere Gesellschaften von Grund auf positiv verändern kann.

Halten Sie diese Entwicklung für realistisch?

Ja, denn es gibt bereits heute Projekte, in denen das kooperative Miteinander nicht nur im Vordergrund steht, sondern ein wesentlicher Faktor für den nachhaltigen Erfolg ist. Ob das Städte sind, die sich kooperativ um die Umsetzung der Klimaziele bemühen, Kooperativen, die sich für eine neue Form der Landwirtschaft und Agrarproduktion einsetzen und mittels Crowd-Farming wieder direkt an den Endkunden verkaufen oder beispielsweise das Land Norwegen, das seinen Ölreichtum anlegt und den Gewinn kooperativ auf die Bevölkerung verteilt – all das sind Beispiele dafür, dass es auch anders gehen kann. Ich glaube, wir sollten uns nicht die Frage stellen, ob eine solche Entwicklung realistisch ist, sondern wir sollten uns die Frage stellen was passieren wird, wenn wir an unseren alten Vorstellungen und Mechanismen des gesellschaftlichen Zusammenlebens und des Wirtschaftens festhalten?

Wir stehen an einem Scheideweg: Machen wir weiter wie bisher oder verändern wir uns als Menschheit? Die Kernfrage, die wir uns stellen sollten, ist: Was müssen wir tun, damit unsere Gesellschaft, aber auch die Erde enkeltauglich werden? Und mit welcher Haltung können wir das erreichen? Meine Lösung heißt: Humanismus 4.0 – aber sie ist sehr sicher nur eine von vielen weiteren möglichen Lösungen. Entscheidend ist, dass wir anfangen, einen Diskurs darüber zu führen, uns auszutauschen – nicht im Kampf gegeneinander, sondern kooperativ miteinander.

Das Buch

Humanismus 4.0
Leitbild für eine kooperative Humangesellschaft im 21. Jahrhundert
Melanie Vogel
Taschenbuch, 144 Seiten
VogelPerspektive GmbH, 2018
€ 14,99 [D]

Die Autorin

Melanie Vogel

Melanie Vogel

Melanie Vogel, dreifache Innovationspreisträgerin, ist seit 1998 passionierte Unternehmerin. Futability®, VUCA, Innovation und Leadership sind ihre Kernthemen, die sie nicht nur als Dozentin an der Universität zu Köln unterrichtet, sondern auch in Vorträgen, Keynotes, Webinaren und Seminaren mit Unternehmern und Führungskräften teilt.

Als ausgebildeter Innovation-Coach hat sie viel Erfahrung in der Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen und begleitet bei innovativen Prozessen.

Das von ihr entwickelte und preisgekrönte „Futability®-Konzept“ ist ihre Antwort auf die VUCA-Welt – eine Welt dauerhafter und radikaler Veränderungen.

Melanie Vogel ist Mitglied der Arbeitsgruppe „Hochschulbildung für das digitale Zeitalter im europäischen Kontext“, initiiert vom „Hochschulforum Digitalisierung“ der Hochschulrektorenkonferenz (HRK).

Außerdem schreibt sie regelmäßig als Fachautorin für die Publikationen „PersonalEntwickeln“ (Deutscher Wirtschaftsdienst) und „Grundlagen der Weiterbildung“ (Luchterhand-Verlag).

Die mehrfache Buchautorin ist außerdem erfolgreiche Initiatorin der women&work (ausgezeichnet mit dem Innovationspreis „Land der Ideen“ in der Kategorie Wirtschaft), der mit jährlich über 8.000 Besucherinnen zu Europas Leitmesse für Frauen und Karriere zählt. 2017 rief sie den women&work Erfinderinnenpreis ins Leben, der jährlich in 3 Kategorien verliehen wird.

Die nächste women&work findet statt am 4. Mai 2019 in Frankfurt.

Anette Rößler liebt es, viel zu wissen. Bücher sowie guter Journalismus waren daher schon immer ihre Leidenschaft. Mit dem Internet lässt sich Wissen gut vernetzen, aber auch als unerschöpfliche Wissensquelle nutzen und teilen. Die Themen Natur und Nachhaltigkeit, Ernährung und Sport, Gesellschaft und Politik, Medien, Kommunikation und Digitalisierung liegen der Diplom-Sozialwissenschaftlerin und Diplom-Journalistin (FJS) am Herzen. Anette Rößler hat zwei Kinder.